Predictive Prevention bedeutet, vorausschauend zu handeln und zu analysieren und damit potenzielle Gefährdungen vorherzusehen, bevor sie sich auf die Beschäftigten auswirken.
Kein ganz neuer Hut im Arbeitsschutz, denn zum Beispiel bei Arbeiten in Kanälen, Schächten, Silos oder engen Räumen ist das sogenannte „Freimessen“ bereits seit langem obligatorische Pflicht. Mit den technologischen Möglichkeiten vervielfältigen sich jedoch die Einsatzbereiche moderner Messgeräte in zahlreiche neue Settings mit zum Teil sehr kreativen Visualisierungsmethoden: Ein Pegel oder eine Zahl waren gestern, heute sind es Ampelsysteme, Smileys oder beides gar kombiniert, sodass die Nutzenden nicht unbedingt ausgebildete Fachleute sein müssen, um die Zeichen richtig zu deuten.
Zudem passt immer mehr Analytik in ein kleines Gerät und dieses wird so zum multifunktionalen Gefährdungs-Scout für sichere und gesunde Arbeitsbereiche.