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Persönliche Schutzausrüstung (PSA) – Sicherheit für jeden Arbeitsplatz

3 Fakten zur Persönlichen Schutzausrüstung (PSA)

1. Arbeitgeber sind gesetzlich verpflichtet, PSA kostenlos bereitzustellen.

2. PSA schützt vor physischen, chemischen und biologischen Gefahren.

3. Richtig eingesetzt, verhindert PSA schwere Unfälle und Krankheiten.

Die Persönliche Schutzausrüstung (PSA) ist ein wesentlicher Bestandteil des Arbeitsschutzes. Sie kommt immer dann zum Einsatz, wenn technische oder organisatorische Maßnahmen allein nicht ausreichen, um Gefahren zuverlässig zu vermeiden. Ob auf der Baustelle, in der Industrie, in Laboren oder im Gesundheitswesen – PSA schützt Beschäftigte direkt und individuell vor Risiken, die von der jeweiligen Tätigkeit ausgehen.

Bedeutung und Pflicht zur Bereitstellung

Arbeitgeber sind gesetzlich verpflichtet, ihren Mitarbeitenden die notwendige PSA bereitzustellen. Grundlage hierfür bildet unter anderem die PSA-Verordnung (EU) 2016/425, die klare Anforderungen an Auswahl, Einsatz und Qualität vorgibt. Für Beschäftigte bedeutet das: Sie erhalten die notwendige Ausrüstung kostenlos, müssen sie sachgerecht verwenden und regelmäßig prüfen. Damit ist PSA nicht nur ein wichtiges Instrument der Unfallverhütung, sondern auch ein fester Bestandteil der betrieblichen Verantwortung.Damit Persönliche Schutzausrüstung zuverlässig wirkt, muss sie nach klaren Normen geprüft und zertifiziert sein. Beispiele hierfür sind die DIN EN 166 für Augenschutz, die DIN EN 397 für Industrieschutzhelme oder die DIN EN ISO 20471 für Warnschutzkleidung. Diese Normen gewährleisten, dass die Ausrüstung im Ernstfall die geforderte Schutzwirkung entfaltet und damit Leben retten kann.

Welche Schutzausrüstung gehört dazu?

Zur persönlichen Schutzausrüstung zählen alle Kleidungsstücke und Ausrüstungsgegenstände, die Menschen direkt am Körper vor Gefahren schützen. Dazu gehören beispielsweise Helme und Kopfschutz, die Verletzungen durch herabfallende Gegenstände verhindern, oder Schutzbrillen, die Augen zuverlässig vor Staub, Funken und Chemikalien bewahren. Ebenso wichtig sind Atemschutzmasken, die das Einatmen gefährlicher Partikel verhindern, sowie Handschuhe, die gegen Schnitte, Hitze oder chemische Substanzen schützen. In vielen Bereichen ist zudem Fußschutz in Form von Sicherheitsschuhen vorgeschrieben, während Warnschutzkleidung die Sichtbarkeit erhöht und so Unfälle verhindert. Bei Arbeiten in der Höhe wird PSA durch spezielle Fallschutzsysteme ergänzt.

Vertiefende Inhalte zum Thema PSA

Ergänzend zur Messe bietet die ARBEITSSCHUTZ AKTUELL weitere Inhalte rund um das Thema PSA – darunter praxisnahe YouTube-Videos, Experteninterviews und aktuelle Fachartikel. Ein Klick lohnt sich für alle, die beim Thema Arbeitssicherheit einen Schritt voraus sein wollen.

PSA und Umweltbewusstsein – passt das zusammen? Die wichtigsten Antworten finden Sie in diesem YouTube-Video

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Unser Trendreport zeigt, wie individuelle PSA-Lösungen die Sicherheit erhöhen und gleichzeitig den Tragekomfort verbessern.

Trendreport

Häufige Fragen

Die ARBEITSSCHUTZ AKTUELL richtet sich an Fachleute und Entscheidungsträger im Bereich Arbeitsschutz, Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz. Dazu gehören Arbeitsschutzbeauftragte, Sicherheitsingenieure, Personalverantwortliche und alle, die an aktuellen Entwicklungen und Lösungen im Bereich Arbeitssicherheit interessiert sind.

Die ARBEITSSCHUTZ AKTUELL findet im zweijährigen Turnus in der Messehalle 1 in Stuttgart statt.

Nächste Veranstaltung: 20. bis 22. Oktober 2026